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Freienstein auf FöhrFreienstein auf Föhr

Süderende

 

gehörte früher zur Gemeinde Oldsum, dessen südliches Ende er darstellte. Mit nur etwa 200 Einwohnern ist Süderende eine der kleinsten Gemeinden auf Föhr, aber ein echtes Friesendorf. Rund um den Dorfkern säumen Friesenhäuser die Gassen. Die meistgesprochene Sprache unter den Einheimischen ist das Föhrer Friesisch. Die Dorfbewohner legen großen Wert auf Pflege und Erhaltung ihrer Sprache. Die Gemeinde Süderende erhielt 2007 die Auszeichnung "Sprachenfreundliche Gemeinde" der Aktion Sprachenland Nordfriesland.

Am Südrand des Dorfes steht die Kirche St. Laurentii, ein ursprünglich romanischer Feldsteinbau aus dem 12. Jahrhundert, der nach und nach erweitert wurde. An der Decke des Kirchenschiffes wurden in den 1990er Jahren Malereien aus der Renaissance freigelegt. Auf dem weitläufigen Friedhof mit zahlreichen so genannten sprechenden Grabsteinen können unter anderem der Grabstein des Walfängers Matthias Petersen und das Grab des Malers Oluf Braren besichtigt werden.