Die blaue Friedensherde

Im Jahr 2022 feiern wir unser 25. jähriges Jubiläum und das Jahr steht bei uns im Zeichen der „blauen Schafe“. Das Kunstobjekt „Blaue Friedensherde“ wurde 2009 von den Künstlern Bertamaria Reetz und Rainer Bonk ins Leben gerufen. Seit 2012 steht es unter der Schirmherrschaft des EU-Parlaments und war bislang in 200 Städten in ganz Europa zusehen. Den Beginn machte Venedig, es folgten 160 Großmetropolen wie Berlin, Köln, Hamburg, Kerkrade, Wien, Innsbruck oder Luxemburg, in denen die blauen Schafe ihr Weiderecht bekamen. Nun auch hier bei Freienstein auf Föhr!

Die Illusion einer friedlich weidenden Schafherde ist Symbol für menschliches Miteinander, appelliert an soziale Verantwortung und wirbt für eine tolerante Geisteshaltung und ein freundliches Miteinander. Die Botschaft der Friedensherde lautet: „Alle sind gleich - jeder ist wichtig“.

Zu unserem Firmenjubiläum haben wir 50 Schafe erworben und per Auktion das Jahr über versteigert. So fanden alle Schafe ein neues zu Hause. Der Auktionserlöß von über 11.000,00 Euro ging an den Nordseekurpark e.V. - Wir sagen vielen Dank für die große Teilnahme und den Zuspruch.

Eine kleine Gruppe der blauen Schafe tummelt sich bei uns vor dem Büro auf der Wiese. Jeden Tag in neuer Formation sind diese ein sehr beliebtes Fotomotiv.

Der historische Nordsee-Kurpark

Der Nordsee-Kurpark in Wyk beruht auf einer Idee von Dr. Karl Gmelin, der im Jahr 1898 das Nordsee-Sanatorium gründete. Der Park sollte den Kurgästen zur Verfügung stehen und Gmelins ärztliche Überzeugung verwirklichen: „Die Patienten sollen nicht liegen, sondern laufen“. In den folgenden dreißig Jahren legte der eigens dafür eingestellte Gärtner W. Bülow ein einzigartiges Parkgelände an. Zeitgleich wurden mit Holzverzierungen im Jugendstil versehene Blockhäuser gebaut, von denen jedes einen Namen wie Villa Ludwig oder Villa Konrad bekam. Über ein Aufstiegsmauerwerk mit Aussichtsterrasse gelangte man direkt zum Strand.

An einem klimatisch so bevorzugten Standort, lag es nahe, auch die Erkenntnisse der Klimaforschung und der Meeresheilkunde zu nutzen. So wurde 1926 auf dem Gelände die Bioklimatische Forschungsanstalt gegründet. Wetterdaten wurden erfasst und für Studien genutzt. Rasch entwickelte sich der Park zu einem besonderen Ort für Gesundheit, Begegnung, Kultur und Wissenschaft.

Mit der Wirtschaftskrise Ende der dreißiger Jahre begann der Niedergang der Einrichtung. Im Jahre 1976 stellte das Nordsee-Sanatorium seinen Betrieb ganz ein und ging 1983 in das Eigentum der Stadt Wyk über.

Der Nordsee-Kurpark e. V. (gem.) hat sich die Wiederbelebung des historischen Nordsee-Kurparks zum Ziel gesetzt. Gemeinsam mit dem Landesamt für Denkmalpflege in Kiel und der Stadtvertretung von Wyk soll in den nächsten Jahren an der Planung und Umsetzung dieses engagierten Projektes gearbeitet werden.

Das, was am Ende des 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts die Gründergeneration um Dr. Karl Gmelin mit der Konzeption sowie der Verwirklichung des Nordsee-Sanatoriums und des Nordsee-Kurparks geschaffen hat, verdient heute – in Zeiten des klimatischen Wandels – besondere Bewunderung und Aufmerksamkeit.

Weitere Infos: nordsee-kurpark.org

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