Wollte
man einen Ort allein nach seiner Farbe beschreiben, sollte man sich an der
Nordseeinsel Föhr versuchen: In sattem Grün liegt sie da, majestätisch fast,
in ihrer blühenden Gesundheit, und doch bescheiden genug im Angesicht der
wuchtigen Gezeiten des Meeres. Nicht Strand und Dünen prägen das Gesicht der
Insel, sondern saftige, von Gräben durchzogene Marschwiesen. Drei Fünftel
der Fläche sind Grünland, zwei Fünftel Ackerland. Und anders als die Brandungsinseln
Sylt und Amrum ist das eingedeichte Föhr ganz vom Watt umgeben. Von allen
Seiten geschützt gegen Wind, Wellen und die nagende See hat die grüne Insel
Föhr einen geradezu beschaulichen Charakter.
Und
apropos Kur. Föhr versteht sich als ausgesprochene Kurinsel. Durch die wunderbar
geschützte Lage hinter den Halligen und abgeschirmt von den Inselschwestern
Sylt und Amrum, weht der Wind hier freundlicher, rollen die Wellen sachter
als an den Bruchstellen der brandenden See. Auf Föhr ist das Reizklima der
Nordsee besonders gut verträglich. Die Nordsee und ihre naturgegebenen Heilmittel
sind pure Medizin. Der einzigartige Cocktail, den sie aus Licht, Luft und
Wind, aus Seewasser und Meeresaerosol zusammenmixt, ist auf Föhr besonders
bekömmlich. Vor allem Atemwegserkrankungen, Hautkrankheiten und chronische
Erkrankungen des Bewegungsapparates lassen sich in dieser einzigartigen Umgebung
erfolgreich kurieren. Föhr verfügt über alle Einrichtungen der modernen Kurmittelmedizin.